Warum eine Seite wie diese?

Seiten zur Phantastik gibt es viele, doch nur wenige in Deutschland mit  Science Fiction als Alleinstellungsmerkmal. Mit meiner unabhängigen, werbefreien Non Profit Fanseite Greatscifi.de möchte ich daher einen umfassenden Einblick in dieses wundervolle Genre  bieten, dass abseits vom US Mainstream noch so viel mehr zu bieten hat.

Greatscifi.de ist seit über drei Jahren online und verfügt derzeit über etwa 420 Besprechungen aus folgenden (teilweise ehemaligen) Ländern und Nationen: Australien, Brasilien, Bulgarien, Bundesrepublik Deutschland, China, DDR (ehem), Deutsches Reich (ehem.) Frankreich, Großbritannien, Italien, Indien, Japan, Jugoslawien (ehem.), Kanada, Mexiko, Neuseeland, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Schweden, Serbien, Spanien, Sowjetunion (ehem.) Südafrika, Südkorea, Tschechoslowakei (ehem.), Tschechien, USA.

Mit der Zeit ist eine kleine Liste von Personen und Verlagen zusammengekommen, die den  unübersehbaren Fancharakter meiner Seite offenbar zu schätzen wissen. Abschließend also noch mein herzlicher Dank an Oliver Hoch für das Design und die Bereitstellung von Banner und Logo, Sebastian Pobot (Maritim), Balthasar v. Weymarn (Interplanar), Frau Sarah Fusshoeller (Bastei/Lübbe),  Crosscult Verlag, Sad Wolf Verlag, Robby Jünger und Timo Arnold (Hybrid Verlag), Der Verlag in Farbe und Bunt, für dessen Convention PHANTASTIKA 2017 ich die Ehre habe, als Medienpartner zu fungieren, Sylvia Kaml (Schriftstellerin),  Mathias Leopold (Schriftsteller), Panorama Entertainment und Pidax Film- und Hörspielverlag für die freundliche Bereitstellung von Rezensionsexemplaren. Ein gesonderter Dank geht an Ekmar Brand, der sich immer wieder Zeit nimmt, um Statistik- und Episodenlisten im Internet durchzuackern.

Nun aber herzlich willkommen. Stöbert gerne nach Lust und Laune auf meinen Seiten.

Viel Spaß!

 

____________________________________________________________________________________________

Rise of the Federation - Am Scheideweg

Christopher L. Bennett hat für alle bisher existierenden Star Trek Serien Romane geschrieben. Diese Erfahrung merkt man ihm auch in Rise of the Federation – Am Scheideweg an. Geschickt nimmt er sich einiger bisher wenig beachteter Folgen aus Star Trek: Enterpise an und verknüpft sie mit den Ereignissen vorangegangener Buchreihen. Die Geschichte erstreckt sich auf drei Hauptebenen, die gut miteinander verzahnt sind und dazu beitragen, das Geschehen aus mehreren Blickwinkeln zu beobachten. Dabei gelingt es dem Autoren, einen stilistisch angenehm geschriebenen Mix aus interessanter Agenten- Thriller- Abenteuer und Actionstory zu basteln...

____________________________________________________________________________________________

 

Zardoz (1974)

gehört sicherlich zu einem der  abgedrehtesten Werke der 70er Jahre. Gewisse Skurrilitäten sind wir aus der verrückten Zeit der End- 60er bis Mitt- 70er Jahre ja zuhauf gewöhnt. Egal ob Kubriks Uhrwerk Orange (1971), Fassbinders Welt am Draht (1973), Phase IV (1974) von Saul Bass, oder Roger Cormans Death Race 2000 von 1975. Sie alle zeichnen sich durch geradezu irrwitzige Ideen  aus und wirken, als hätten sich Regisseure und Kameraleute etwas zu viel LSD eingeworfen. Wer sich aber traut, einen Blick hinter diese altbackene Fassade zu werfen, erlebt ein narrativ-experimentelles Filmkunstwerk, dem durchaus Anleihen bei Stanley Kubriks Erzählweise anzumerken sind...

____________________________________________________________________________________________

Der Schwarm Hörspiel (2004)

Spätestens seit Frank Schätzing im Jahr 2004 seinen Öko-Thriller Der Schwarm vorlegte, ist der 1957 in Köln geborene Schriftsteller jedem Fan guter Science Fiction Literatur ein Begriff. Für diejenigen, denen der Roman zu ausufernd ist, brachte der Hörverlag im selben Jahr eine um mehr als die Hälfte gekürzte Hörspielfassung heraus. An „Tod und Teufel“ kommt die Produktion zwar nicht heran, trotz leichter Einschränkungen im Sounddesign habe ich den Kauf aber auch nicht bereut. Die Reduzierung auf den Kern der Geschichte und die großartigen Sprecher machen das Werk insgesamt zu einem tollen Erlebnis, mit dem sich der geneigte Hörer immerhin über zwölf Stunden lang vergnügen kann.

____________________________________________________________________________________________

Paris 2054 - Renaissance (2006)

Die Story von Paris 2054 - Renaissance mag zwar nicht an den Roman seines erklärten Vorbildes Blade Runner heranreichen, entwickelt aber eine eigene Dynamik und nicht unähnliche Mythologie. Die Geschichte um den Cop Barthélémy Karas ist insgesamt flott und spannend, aber ohne große Wendungen erzählt und  somit letztlich vorhersehbar. Damit bleiben die insgesamt vier Drehbuchautoren zwar etwas hinter meinen Erwarten zurück, dennoch wird der Noir Gedanke gut einfangen. Darüber hinaus ist der Actionanteil gut dosiert. So fügen sich Drehbuch, visueller Stil und Score dann doch zu einem stimmigen Gesamtwerk zusammen und haben mich in den 101 Minuten Spieldauer gut bei der Stange gehalten...
 

____________________________________________________________________________________________

Fedcon 2017 - Erlebnisbericht

Hier ist er also, mein erster Erlebnisbericht von einer Convention in meiner neuen Rubrik: Convention Blog. Nach der Con setzt bei den meisten Besuchern der "Fedcon Blues" ein, denn auch, wenn nicht alles Gold ist, was glänzt: Die Fedcon ist mit ihre familären Atmosphäre immer noch auf diese Art einzigartig. Aber lest selbst...

____________________________________________________________________________________________

Predyl - eine neue Welt (2017)

Sylvia Kaml Euch bereits aufgrund meiner Besprechungen zu den Grauzone Erde Romanen ein Begriff sein. Nun hat die aus Mühlheim stammende Autorin gemeinsam mit dem Hybrid Verlag ihr neuestes Werk: Predyl – Eine neue Welt vorgelegt. Hierbei handelt es sich um eine lesenswerte Geschichte mit Spannung, Herz und Gefühl, die  flott und ansprechend erzählt ist. Dabei ist der Schriftstellerin ein Kunststück gelungen, das in der Fantasy gang und gäbe ist, im Science Fiction Genre aber leider noch immer zu selten vorkommt: einen Roman von einer Frau, vornehmlich FÜR Frauen verfasst zu haben...

____________________________________________________________________________________________

Planet der Vampire (1965)

...ist einer der  besseren italienisch/spanischen Trash oder Trivialfilme, dem man zwar manchen Fauxpas nicht absprechen kann, der aber insgesamt doch sehr unterhaltsam daherkommt. Das ist vor allem der großartigen Arbeit des Trios  Mario Bava (Regisseur), Antonio Rinaldi (Kameramann ) und  Saverio Diamante (Beleuchtung) zu verdanken, die hier mit viel Ideenreichtum mehr als einmal die Kohlen aus dem Feuer holen. Mann kann dem Fillm zwar manchen Fauxpas nicht absprechen, doch irgendwie macht Planet der Vampire auf eine verrückte Art und Weise also richtig Spaß...

____________________________________________________________________________________________

The Amazing Spiderman (2012)

 ...ist für meinen Geschmack ein weiterer Blockbuster ohne viel Herz und Seele, der dafür aber mit grandioser Film-Musik glänzt. Das verwundert kaum, war James Horner (gest. am 22. Juni 2015) doch ein ganz großer Könner der Branche und hat die Musik für Filme wie „Titanic“, Avatar, „Apollo 13“ und viele mehr geschrieben. Um sich den Streifen einmal in 3D, mit einer großen Tüte Popcorn und ein paar Freunden, anzuschauen, geht der Film sicherlich voll in Ordnung. Unterhaltungswert ist ohne Zweifel gegeben. Zu mehr als einem Abend mit generischer, seichter Filmkost, taugt The Amazing Spiderman meiner Ansicht nach allerdings leider nicht. Warum, erfahrt ihr im oben verlinkten Artikel...

____________________________________________________________________________________________

Doktor Zyklop (1940)

Ernst B. Schoedsack und der im Vorspann zu Doktor Zyklop  nicht erwähnte Merian C. Cooper, haben vor allem durch ihr grandioses Trickfeuerwerk „King Kong“ (1933) Berühmtheit erlangt. Hatte der Streifen um den riesigen Affen noch mit einer fantastischen Stop Motion Arbeit gepunktet, ist es in diesem Werk von 1940 vor allem die Rückprojektion, sowie die damals noch neue Dreifarbentechnologie von Technicolor, mit der das Publikum verzaubert wurde. Insgesamt ist Dr. Zyklop  ein Streifen mit hohem Unterhaltungswert. Die aufwendige Tricktechnik, die tollen Farben und die guten schauspielerischen Leistungen machen auch heute noch, trotz typisch naiver Story, Spaß...

____________________________________________________________________________________________

Ich freue mich, heute anzukündigen zu dürfen, dass ich als ehrenamtlicher Medienpartner für die PHANTASTIKA 2017, http://phantastika.de/index.php/de/  fungieren werde. Das Event findet am 02.09 und 03.09.2017 in Oberhausen statt. Als Gaststars werden unter anderem Christian Humberg und Bernd Perplies (STAR TREK PROMETHEUS), Markus Heitz (DIE ZWERGE) und Bernhard Hennen (ELFENZYKLUS) mit von der Partie sein. Ich werde am 02.09. vor Ort sein und hoffentlich ein paar tolle Eindrücke für Euch sammeln können, die ich dann natürlich hier, sowie hier auf Facebook schildern werde

____________________________________________________________________________________________

Planet des Schreckens (1981)

...bedient so ziemlich jedes Klischee des Horrorfilms, das man sich nur vorstellen kann. Dunkle, enge Räume, schleimige, fiese Monster aller Couleur, blutige Tötungen, schrille Musik, pulsierende Beleuchtungen und selbst das gute alte Zombie-Thema wurden im Grunde bunt zusammengewürfelt. Die Effekte sind dabei stellenweise sehr gut, oft aber auch nur mittelprächtig, teilweise sogar schlecht geraten. Ähnlich verhält es sich mit den schauspielerischen Leistungen. Was bleibt ist ein Film, der mich phasenweise gut unterhalten hat, andererseits aber auch einige ärgerliche und unnötige Schwächen offenbart...

____________________________________________________________________________________________

Impostor (2001)

... ist einer jener Filme, der meines Erachtes zu Unrecht gefloppt ist. Auf einer Kurzgeschichte der US-amerikanischen Schriftstellerlegende Philip K. Dick basierend, sollte das Werk ursprünglich eine etwa dreißigminütige Episode im nie realisierten Streifen „The Light Years Trilogy“ werden. Der auf Spielfilmlänge gestreckte Kurzfilm ermöglicht uns nicht nur ein intensiveres Eintauchen in die Gefühlswelt des angeblichen Hochstaplers auf spannende und ansprechende Weise. Auch die hauptsächlich in Dunkelheit durchgefürten Drehs verleihen der vormals schwachen Hintergrundgeschichte Atmosphäre und sorgen für einen unterhaltsamen DVD Abend...

____________________________________________________________________________________________

The Red 2 - Prüfungen (2017)

Mit The Red 2 – Prüfungen setzt der Crosscult Verlag die erfolgreiche Military Science Fiction Reihe der US-amerikanischen Autorin Linda Nagata fort. Auf fünfhundertzwanzig Seiten erzählt die Schriftstellerin die Geschichte um Lieutenant Shelley und seine Vernetzte Kampfgruppe weiter. Die Überlebenden müssen sich vor Gericht für ihre Taten während der unauthorisierten und illegalen Operation „Erstes Licht“ vor einem Militärgericht verantworten. Auf Druck der Öffentlichkeit bleibt den Soldatinnen und Soldaten die Haft erspart. Doch schon bald schließen sie sich einem neuen Kreuzzug an, denn Carl Vanda, Thelma Sheridans Partner, verfügt noch über Atomwaffen, die unbedingt aufgespürt werden müssen...

____________________________________________________________________________________________

Quer durch die Galaxie und dann links (1991 - 1992)

Aktuell hat der Film- und Hörspielverlag PIDAX die Kinder- und Jugendserie Quer durch die Galaxie und dann links neu ins Portfolio aufgenommen. Hierbei handelt es sich um eine australisch/deutsche Koproduktion aus den Jahren 1991 und 1992, die ab Mai 1993 auf Sat 1 ausgestrahlt wurde. Das Werk präsentiert sich mit seinen  schrillen Kostümen und Frisuren, aber auch mit seiner Bieder und Harmlosigkeit  als eine hübsche Erinnerung an die frühen 90er Jahre. Kindgerecht, witzig und spannend, wird über zwei Staffeln hinweg erzählt, wie die elfjährige Familienorganisatorin X mit ihrer Familie vom Planeten Zyrgon flieht und auf der Erde ein neues Leben beginnt...

____________________________________________________________________________________________

Negadon - Das Monster vom Mars (2005)

Negadon ist eine zwar nur fünundzwanzigminütige, dafür aber gelungene computeranimierte Hommage an die sogenannte Showa-Monsterfilm-Ära Japans. Wir befinden uns in einer alternativen Zukunft des Jahres 2025, die von einem wundervollen retrofuristischen Design geprägt ist und den Zuschauer mit einem ebenso ungewöhnlichen, wie ansprechenden Stil überrascht. Hauptthema ist der Kampf der Giganten, doch die ausufernde, typisch japanische Fantasie Jun Awazus tut ihr übrigens, um dieses leider viel zu kurze Werk  zu einem tollen Erlebnis werden zu lassen...

____________________________________________________________________________________________

Thunder in Paradise (1994)

Thunder in Paradise stellt nach Shows wie Knight Rider, Automan, Street Hawk und Airwolf einen weiteren Versuch dar, hochmotorisierte Action mit Science Fiction Elementen zu paaren. Neu ist der Schuss "Baywatch", den Produzent Douglas Schwartz in diesen Coctail hineinmischte. Die Serie kommt mit einer völlig beabsichtigten riesigen Portion Klischee, Naivität, Kitsch und Trash daher und macht gerade deshalb großen Spaß. Es ist eigentlich schade, dass sie nach nur einer Staffel eingestellt wurde, denn insgesamt verbreitet Thunder in Paradise mit seiner Mischung aus SciFi, Action und Urlaubsfeeling einfach  nur gute Laune...

____________________________________________________________________________________________

Plan 9 from Outer Space (1959)

Plan 9 From Outer Space wurde bereits in den späten 70er Jahren nicht zu Unrecht als „schlechtester Film aller Zeiten“ gehandelt. Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb hat das Machwerk der ebenso schillernden wie untalentierten Persönlichkeit Edward Davies „Ed“Wood jr. heute einen unwiderruflichen Kultstatus erlangt. Es macht alleine schon Spaß, einfach mit einem Zettel in der Hand dazusitzen und per Strichliste die Ungereimtheiten abzuarbeiten, die einem so auffallen. Und glaubt mir: allein damit werdet Ihr gut beschäftigt sein. So schlecht das Werk auch handwerklich sein mag, so schreit es doch auch aus tiefster Seele KULT!...

____________________________________________________________________________________________

Star Trek Beyond (2016)

Star Trek Beyond gilt unter Fans zu Recht als bisher bester Teil der neuen Zeitlinie. Zahlreiche Anspielungen auf die Original Filme und Serien lassen ein wohliges Gefühl der Vertrautheit aufkommen, ohne dabei aber an Eigenständigkeit einzubüßen. Zwar hat der Reboot seit 2009 mit einigen Schwächen zu kämpfen, die sich wohl kaum noch ausmerzen lassen. Doch der Film ist in weiten Strecken nicht nur eine Hommage an Star Trek, wie es die Altfans kennen und lieben, sondern darüber hinaus auch ein eigenständiges Werk, dass den Horizont der Kelvin Zeitlinie auf angenehme Art und Weise erweitert...

____________________________________________________________________________________________

Space Shuttle Enterprise Orbit Challenger (1978)

Space Shuttle Enterprise – Orbit Challenger ist die dritte und leider auch letzte Episode der MARITIM Hörspielserie Science Fiction Documente von 1978. Das dritte Hörspiel dieser leider viel zu kurzlebigen Science Fiction Reihe glänzt nach der etwas schwächeren zweiten Episode mit einer spannend  und jugendgerechten erzählten Geschichte, die es darüber hinaus versteht, lehrreiche und interessante Informationen über den damaligen Stand der Raumfahrt zu vermitteln. Leider schien sich die Produktion für MARITIM seinerzeit nicht sehr zu rentieren, so dass kein vierter Teil der Serie mehr produziert wurde. Schade auch...

____________________________________________________________________________________________

Titan A.E: (1999)

Titan A.E. war eines der letzten ganz großen Zeichentrick-Animationsprojekte des US-amerikanischen Kinos und das letzte der (Twentieth Century) Fox Animation Studios. Bei einem Budget von fünfundsiebzig Millionen Dollar spielte der Film weltweit nur dreiunddreißig Millionen Dollar ein und geriet somit zum größten Flop in der Geschichte der altehrwürdigen Abteilung und letztlich zu ihrer Schließung. Das ist äußerst schade, denn für mich gehört der Film zu einem der meist unterschätzten Animationsfilme, dem leider der zweifelhafte Ruf anhaftet, das endgültige Aus des Zeichentrickfilms mit eingeläutet zu haben....

____________________________________________________________________________________________

Das Eden Projekt (Roman, 2017)

Das Eden-Projekt erzählt die Geschichte des vereinsamten Computernerds Ilay Gador, der freiberuflich für das Unternehmen Fast Light Data Limited arbeitet. Als IT Spezialist ist er ein gern gesehener Honorarprogrammierer, der immer dann gerufen wird, wenn Not am Mann ist. Als ein orbitales Kommunikationsrelais, das die Verbindung zum Mars sicherstellen soll, ausfällt, vermutetet man bei FDL einen Hackerangriff und zieht Gador zurate. Doch Ilay gerät zusehends ins Visier der European Defence Agency. Denn in der Zentrale der Anti-Terror Einheit gehen Daten ein, die auf einen Terrorakt schließen lassen. Und Ilay hat als einer von wenigen die Fähigkeit, einen solchen Sabotageakt auszuführen...

____________________________________________________________________________________________

Uhrwerk Orange (1971)

Einem Film wie Uhrwerk Orange innerhalb der eng gesteckten Grenzen einer Seite wie dieser gerecht zu werden, ist fast unmöglich. Seine technische Brillanz, sowie die schauspielerischen Meisterleistungen sind unumstritten. Die  Perfektion der Bildkompositionen, des Einsatzes der Kamera und des Schnittes machen das Werk zu einem strahlenden Stern am Genre-Himmel. Wichtiger als das erscheint mir aber, dass der Film seit nunmehr über fünfundvierzig Jahren unter Kritikern und Filmwissenschaftlern heftige Kontroversen auslöst, die wohl nie abschließend beigelegt werden können...

____________________________________________________________________________________________

Captain Power and the Soldiers of the Future (1987/88)

ist eine kanadisch/U.S.-amerikanische Jugendserie aus den Jahren 1987/88. Als Hauptautoren treten Terry Goddard und J. Michael Straczynski in Erscheinung, der hier zum erstem Mal mit dem späteren Babylon 5 Produzententeam John Copeland und Douglas Netter zusammenarbeitete. Die Serie wurde vom Spielzeughersteller Mattel in Auftrag gegeben, die mit ihr ein neues, computergesteuertes Spielzeug auf dem Markt etablieren wollten. Die technische Umsetzung der Show mag heute vielleicht antiquiert wirken, doch dank spannender Ideen und eines Handlungsbogens a'la JMS, machen die etwa fünfundzwanzig minütigen Folgen auch heute noch eine ganze Menge Spaß...

____________________________________________________________________________________________

Orbit Challenger - Killer-Satelliten greifen an Hsp. 1978)

Mit Orbit Challenger - Killer-Stelliten greifen an, setzte das Label Maritim seine 1978 gestartete Serie Science Fiction Documente fort. Peter Bars alias H. G. Francis vermochte es in diesem Hörspiel allerdings leider nicht, die hohe Skriptqualität des Vorgängers Projekt S.E.T.I. - Signale aus dem All (Hsp, 1978) beizubehalten. Obwohl die Soundeffekte gewohnt souverän eingesetzt werden, fehlt es an den wissenschaftlichen Bezügen, die noch Teil eins der Serie auszeichneten. Mit Rüdiger Schulzki wurde zudem als Sprecher für die Hauptfigur Colin Yates eine nicht sehr glückliche Wahl getroffen...

____________________________________________________________________________________________

Arrival (2016)

...hebt sich in der Zeit bunten Popcorn-Blockbuster-Kinos wohltuend vom Science Fiction Einheitsbrei ab. Mit wundervollen Bildern und einer nachdenkenswerten, komplexen Geschichte ausgestattet, wissen Regisseur Dennis Villeneuve und Drehbuchautor Eric Heisserer die Kurzgeschichte A Story in your LIfe des US-amerikanischen Schriftstellers Ted Chiang  auf geradezu denkwürdige Weise umzusetzen. Das Werk berührt nicht nur philosophische, sondern ebenso moral-ethische Fragen und schafft es dennoch, nicht an Unterhaltungswert einzubüßen. Damit reiht es sich nahtlos in die großen Filmwerke der Geschichte ein...

____________________________________________________________________________________________

Projekt S.E.T.I. - Signale aus dem All (Hsp, 1978)

1978 startete das Label MARITIM die kurzlebige Serie Science Fiction Documente, die es allerdings leider nur auf drei Folgen brachte. Peter Bars alias H. G. Francis zeichnete für alle drei Skripte verantwortlich und legte mit dieser geglückten Geschichte einen gelungen Start hin. Geschickt werden reale wissenschaftliche Begebenheiten mit einer spannenden und jugendgerechten Abenteuergeschichte verknüpft, die unsere Helden schließlich zum Mond führt. Dabei spart Bars zum Ende hin nicht mit dem ein oder anderen Seitenhieb der weltpolitischen Situation der End-70er und auf die menschliche Streitsucht an sich...

____________________________________________________________________________________________

Star Wars IV - eine neue Hoffnung (1977)

Welches Franchise könnte sich für die Feier zum vierhundertesten Artikel aus meiner Feder für Greatscifi.de besser eigenen, als das riesige Star Wars Universum? Krieg der Sterne begeistert Science Fiction Fans in aller Welt seit nunmehr vierzig Jahren und war zusammen mit Star Trek und Kampfstern Galactica eine Initialzündung für mich. Eine bahnbrechende Tricktechnik, tolle Musik und ein hervorragendes Sounddesign zeichnen dieses Werk ebenso aus, wie eine einfache Story, die auf Archetypen zahlreicher Mythen und Sagen basiert. Dabei liest sich die Produktionsgeschichte ebenso spannend, wie die Geschichte selbst...

____________________________________________________________________________________________

 

Automata (2014)

Die bulgarisch/spanische Koproduktion Automata befasst sich in interessanten Bildern mit der moral-philosphischen Frage, wie man Leben letztlich definiert. Als Aufhänger dienen sogenannte Automata, Roboter, die ihre vom Menschen auferlegten Schranken überwunden haben und ein Bewusstsein entwickelt haben. Leider wirkt die Geschichte bisweilen etwas unstrukturiert und verwirrend. Diese Schwäche wird allerdings durch einen hervorragend spielenden Antonio Banderas kompensiert...

____________________________________________________________________________________________

 

Rocky Jones, Spaceranger (1954 - 1956)

Rocky Jones, Spaceranger gehört heute gemeinsam mit Captain Video and the Video Rangers, Tom Corbet, Spacecadet und Space Patrol zu den berühmten Space Opera-TV-Shows der 50er Jahre. Obwohl die Serie bis in die 70er Jahre hinein fast unbekannt war, sorgte der immer stärker aufkommende Videorekorder schnell dafür, dass sie bald weite Verbreitung unter Fans fand.

Mit wunderbar ideenreichen Spezialeffekten, Props und Kostümen ausgestattet, ist Rocky Jones heute ein Fest für Nostalgiefans. Mit simplen, aber spaßigen Drehbüchern und sympathischen Figuren, kreierte das Produktionsteam einen wahren All-Time Klassiker...

____________________________________________________________________________________________

 

Gamera, Frankensteins Monster aus dem Eis (1965)

Gamera-Regisseur Noriaki Yuasa und sein Special EffectsTeam um Takayama Ryôsako und Yonesaburo Tsukiji ließen sich maßgeblich vom Erfolg der seinerzeit auf fünf Streifen angewachsenen Godzilla-Reihe beeinflussen, um ihre Vision des Gamera zu verwirklichen. Das Kunststück gelang und die fliegende und feuerspeiende Riesenschildkröte Gamera wurde ein fast ebenso großer Erfolg, wie sein Vorbild. Mit einem sicherlich wesentich kleineren Budget als seinerzeit Godzilla (1954) verwirklicht, kann der Film gerade bei Kaijun Fans durch seinen ganz eigenen Charme punkten. Wer sich von dem deutschen Titel nicht abschrecken lässt, bekommt hier ordentliche Monsterkost geboten.

____________________________________________________________________________________________

 

The Red 1 - Morgengrauen (2017)

... ist ein intelligent und spannend erzählter Roman, der die Genres Military SF und Nanopunk  geschickt miteinander kombiniert. Linda Nagata denkt moderne Technologien aus Militär und Kommunikationstechnik geschickt weiter und integriert sie in den Alltag einer kleinen Spezialeinheit. Die Tatsache, dass die Geschichte dabei nicht in den Weiten des Alls, sondern eben hier, auf Mutter Erde angesiedelt ist, stellt sich als weiterer Pluspunkt heraus. Nagata wählte für den ersten Band ihrer Saga die eher ungewöhnlichen Stilmittel des Präsens (Gegenwartsform) und der Egoperspektive. Dies mag zunächst ungewöhnlich anmuten, entpuppt sich aber als eine der Stärken des Werkes...

____________________________________________________________________________________________

 

Johnny Mnemonic (1995)

William Gibson dürfte vielen Science Fiction Fans ein Begriff sein. Seine Neuromancer Trilogie prägte nicht nur Begriffe wie „Cyberspace“ und „Matrix“, sondern auch das gesamte Subgenre des Cyberpunks. Einige grundlegende Elemente wurden zwar bereits einige Jahre zuvor von Autoren wie Philip K. Dick, oder in Filmen wie Blade Runner formuliert. Doch fehlt beiden Beispielen etwa der typisch computerisiert-futuristische Aspekt einer Kurzgeschichte wie Der mnemonische Johnny, die für den Film Vernetzt – Johnny Mnemonic Pate gestanden hat. In dieser Verfilmung von 1995 schafft es Regisseur Robert Longo, Gibsons Vision in ansprechender Weise zu visualisieren...

____________________________________________________________________________________________

 
zuletzt aktualisiert am: 21.06.2017
 
© Texte zu allen besprochenen Medien: Reinhard Prahl
Zitierung ist im Rahmen üblicher Längen unter Angabe der Quelle erlaubt
© Fanfiction: bei den jeweiligen Autoren
Zitierung oder weitere Verwertung nur mit Genehmigung der Autoren
© aller besprochenen Medien inklusive verwendeter Bildzitate:  bei den  auf den jeweiligen Seiten angegebenen Produktionsfirmen und -studios, Labels, Institutionen oder Personen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Impressum
 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

Nach oben