Warum eine Seite wie diese?

Seiten zur Phantastik gibt es viele, doch nur wenige in Deutschland mit  Science Fiction als Alleinstellungsmerkmal. Mit meiner unabhängigen, werbefreien Non Profit Fanseite Greatscifi.de möchte ich daher einen umfassenden Einblick in dieses wundervolle Genre  bieten, dass abseits vom US Mainstream noch so viel mehr zu bieten hat.

Greatscifi.de ist seit über drei Jahren online und verfügt derzeit über etwa 400 Besprechungen aus folgenden (teilweise ehemaligen) Ländern und Nationen: Australien, Brasilien, Bulgarien, Bundesrepublik Deutschland, China, DDR (ehem), Deutsches Reich (ehem.) Frankreich, Großbritannien, Italien, Indien, Japan, Jugoslawien (ehem.), Kanada, Mexiko, Neuseeland, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Schweden, Serbien, Spanien, Sowjetunion (ehem.) Südafrika, Südkorea, Tschechoslowakei (ehem.), Tschechien, USA.

Mit der Zeit ist eine kleine Liste von Personen und Verlagen zusammengekommen, die den  unübersehbaren Fancharakter meiner Seite offenbar zu schätzen wissen. Abschließend also noch mein herzlicher Dank an Oliver Hoch für das Design und die Bereitstellung des Banners, Sebastian Pobot (Maritim), Balthasar v. Weymarn (Interplanar), Frau Sarah Fusshoeller (Bastei/Lübbe),  Crosscult Verlag, Sad Wolf Verlag, Robby Jünger vom Hybrid Verlag, Frau Sylvia Kaml (Schriftstellerin), Herrn Mathias Leopold (Schriftsteller) und Panorama Entertainment für die freundliche Bereitstellung von Rezensionsexemplaren. Ein gesonderter Dank geht an Ekmar Brand, der sich immer wieder Zeit nimmt, um Statistik- und Folgenlisten im Internet durchzuackern.

Nun aber herzlich willkommen. Stöbert gerne nach Lust und Laune auf meinen Seiten.

Viel Spaß!

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Arrival (2016)

...hebt sich in der Zeit bunten Popcorn-Blockbuster-Kinos wohltuend vom Science Fiction Einheitsbrei ab. Mit wundervollen Bildern und einer nachdenkenswerten, komplexen Geschichte ausgestattet, wissen Regisseur Dennis Villeneuve und Drehbuchautor Eric Heisserer die Kurzgeschichte A Story in your LIfe des US-amerikanischen Schriftstellers Ted Chiang  auf geradezu denkwürdige Weise umzusetzen. Das Werk berührt nicht nur philosophische, sondern ebenso moral-ethische Fragen und schafft es dennoch, nicht an Unterhaltungswert einzubüßen. Damit reiht es sich nahtlos in die großen Filmwerke der Geschichte ein...

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Projekt S.E.T.I. - Signale aus dem All (Hsp, 1978)

1978 startete das Label MARITIM die kurzlebige Serie Science Fiction Documente, die es allerdings leider nur auf drei Folgen brachte. Peter Bars alias H. G. Francis zeichnete für alle drei Skripte verantwortlich und legte mit dieser geglückten Geschichte einen gelungen Start hin. Geschickt werden reale wissenschaftliche Begebenheiten mit einer spannenden und jugendgerechten Abenteuergeschichte verknüpft, die unsere Helden schließlich zum Mond führt. Dabei spart Bars zum Ende hin nicht mit dem ein oder anderen Seitenhieb der weltpolitischen Situation der End-70er und auf die menschliche Streitsucht an sich...

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Star Wars IV - eine neue Hoffnung (1977)

Welches Franchise könnte sich für die Feier zum vierhundertesten Artikel aus meiner Feder für Greatscifi.de besser eigenen, als das riesige Star Wars Universum? Krieg der Sterne begeistert Science Fiction Fans in aller Welt seit nunmehr vierzig Jahren und war zusammen mit Star Trek und Kampfstern Galactica eine Initialzündung für mich. Eine bahnbrechende Tricktechnik, tolle Musik und ein hervorragendes Sounddesign zeichnen dieses Werk ebenso aus, wie eine einfache Story, die auf Archetypen zahlreicher Mythen und Sagen basiert. Dabei liest sich die Produktionsgeschichte ebenso spannend, wie die Geschichte selbst...

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Automata (2014)

Die bulgarisch/spanische Koproduktion Automata befasst sich in interessanten Bildern mit der moral-philosphischen Frage, wie man Leben letztlich definiert. Als Aufhänger dienen sogenannte Automata, Roboter, die ihre vom Menschen auferlegten Schranken überwunden haben und ein Bewusstsein entwickelt haben. Leider wirkt die Geschichte bisweilen etwas unstrukturiert und verwirrend. Diese Schwäche wird allerdings durch einen hervorragend spielenden Antonio Banderas kompensiert...

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Rocky Jones, Spaceranger (1954 - 1956)

Rocky Jones, Spaceranger gehört heute gemeinsam mit Captain Video and the Video Rangers, Tom Corbet, Spacecadet und Space Patrol zu den berühmten Space Opera-TV-Shows der 50er Jahre. Obwohl die Serie bis in die 70er Jahre hinein fast unbekannt war, sorgte der immer stärker aufkommende Videorekorder schnell dafür, dass sie bald weite Verbreitung unter Fans fand.

Mit wunderbar ideenreichen Spezialeffekten, Props und Kostümen ausgestattet, ist Rocky Jones heute ein Fest für Nostalgiefans. Mit simplen, aber spaßigen Drehbüchern und sympathischen Figuren, kreierte das Produktionsteam einen wahren All-Time Klassiker...

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Gamera, Frankensteins Monster aus dem Eis (1965)

Gamera-Regisseur Noriaki Yuasa und sein Special EffectsTeam um Takayama Ryôsako und Yonesaburo Tsukiji ließen sich maßgeblich vom Erfolg der seinerzeit auf fünf Streifen angewachsenen Godzilla-Reihe beeinflussen, um ihre Vision des Gamera zu verwirklichen. Das Kunststück gelang und die fliegende und feuerspeiende Riesenschildkröte Gamera wurde ein fast ebenso großer Erfolg, wie sein Vorbild. Mit einem sicherlich wesentich kleineren Budget als seinerzeit Godzilla (1954) verwirklicht, kann der Film gerade bei Kaijun Fans durch seinen ganz eigenen Charme punkten. Wer sich von dem deutschen Titel nicht abschrecken lässt, bekommt hier ordentliche Monsterkost geboten.

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The Red 1 - Morgengrauen (2017)

... ist ein intelligent und spannend erzählter Roman, der die Genres Military SF und Nanopunk  geschickt miteinander kombiniert. Linda Nagata denkt moderne Technologien aus Militär und Kommunikationstechnik geschickt weiter und integriert sie in den Alltag einer kleinen Spezialeinheit. Die Tatsache, dass die Geschichte dabei nicht in den Weiten des Alls, sondern eben hier, auf Mutter Erde angesiedelt ist, stellt sich als weiterer Pluspunkt heraus. Nagata wählte für den ersten Band ihrer Saga die eher ungewöhnlichen Stilmittel des Präsens (Gegenwartsform) und der Egoperspektive. Dies mag zunächst ungewöhnlich anmuten, entpuppt sich aber als eine der Stärken des Werkes...

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Johnny Mnemonic (1995)

William Gibson dürfte vielen Science Fiction Fans ein Begriff sein. Seine Neuromancer Trilogie prägte nicht nur Begriffe wie „Cyberspace“ und „Matrix“, sondern auch das gesamte Subgenre des Cyberpunks. Einige grundlegende Elemente wurden zwar bereits einige Jahre zuvor von Autoren wie Philip K. Dick, oder in Filmen wie Blade Runner formuliert. Doch fehlt beiden Beispielen etwa der typisch computerisiert-futuristische Aspekt einer Kurzgeschichte wie Der mnemonische Johnny, die für den Film Vernetzt – Johnny Mnemonic Pate gestanden hat. In dieser Verfilmung von 1995 schafft es Regisseur Robert Longo, Gibsons Vision in ansprechender Weise zu visualisieren...

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zuletzt aktualisiert am: 28.03.2017
 
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